Gelenkmobilisationen

 

Jedes Gelenk benötigt ein gewisses Gelenkspiel, das Joint Play, um seine physio-logischen Aufgaben erfüllen zu können. Das passive Austesten des Gelenkspiels dient der Therapiekontrolle und gibt Hinweise auf Gelenkblockaden oder –erkrankungen.  

Bei Gelenkblockaden kommt es zu kleinsten Verschiebungen der gelenkbildenden Knochenenden, die sich in Bewegungseinschränkungen in eine oder mehrere Richtungen äussern. Sie gehen für gewöhnlich mit Schmerzen und Muskelverspannungen einher. Als Ursache kommen verschiedene Faktoren in Frage, wie z.B. Stürze, das Treten in ein Loch oder Verhaltensauffälligkeiten wie Weben. 

Begünstigt werden sie durch traumatische, entzündliche oder degenerative Prozesse. Aufgrund der Interaktion des gesamten Körpers, kann es nie nur eine einzige Gelenkblockade geben. Es folgen kompensatorisch weitere Blockaden in den beteiligten Körperregionen.  

Die Gelenkmobilisation umfasst Weichteiltechniken (wie Massage) und Mobilisationstechniken, wie manuelle Traktionen, Approximationen, aktive und passive Mobilisation (siehe Dehnungsübungen). 

 

 

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