Stresspunkttherapie

 

Stresspunkte sind Gebiete mit einer erhöhten Gewebsspannung und eines erhöhten Energiebedarfes. Sie sind an den Übergängen von der Ursprungssehne zur Muskulatur, den Muskelansätzen und an den Ursprungssehnen eines Muskels zu finden, stehen also mit einem oder mehreren Muskeln in Verbindung.  

Auf jeder Körperseite befinden sich 25 Stresspunkte, die bei allen Pferden an derselben Stelle liegen.  

Ist ein Stresspunkt aktiv, geht dies mit einer Bewegungseinschränkung des Pferdes einher.   

Die Auswirkungen können sehr einschneidend sein. Das Pferd kann extrem lahmen oder ataktische (unkoordinierte) Bewegungsmuster zeigen. Ebenso können Symptome auftreten, die auf Kissing Spines oder Gelenkblockaden hindeuten.  

Die Stresspunkttherapie kommt nie alleine zur Anwendung, sondern grundsätzlich nur in Verbindung mit einer Ganzkörpermassage. Oftmals zeigt sich bereits nach der ersten Behandlung eine Verbesserung im Bewegungsablauf.  

Sollten die Stresspunkte rezidiv sein, also immer wieder auftreten, muss ein Tierarzt hinzugezogen werden. Aktive Stresspunkte deuten auch auf Veränderungen an nicht-muskulären Strukturen hin. Als Ursache kommt in solchen Fällen dann auch eine krankhafte Veränderung an Gelenken, Wirbelsäule oder Organen in Frage. Hier sollte dann schnellstmöglich ihr Tierarzt hinzugezogen werden, um keine unnötige Zeit zu verlieren! 

 

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